Let me in
Frisch in der Videothek eingetroffen und kein Gummiband drum. Mitnehmen ansehen! Damit war der gestrige Abend gerettet ohne zu wissen, dass es sich um ein Remake von "So finster die Nacht" handelt. So konnte ich den Film vorurteilsfrei sehen und fühlte mich zumindest sehr gut unterhalten.
In einem Kleinstadtkrankenhaus wird ein mit Säure verätzter Mann eingeliefert, der zudem in eine "Straftat" verwickelt sein soll. Noch bevor die Polizei ihn verhören kann, stürzt dieser aus dem Fenster und ist tot. Danach geht es 14 Tage zurück und es wird die Vorgeschichte des typischen Looser Jungen erzählt, der aus einer Scheidungsfamilie kommt und permanent von seinen Mitschülern terrorisiert wird. Er flüchtet sich in Beobachtungen der Nachbarschaft und Bonbons. Bis er eines Abends Abby kennenlernt, die zwar irgendwie seltsam ist (Sie ist so komisch kalt und läuft barfuß herum), aber auch interessant. Abby ist mit ihrem "Vater" in die Nachbarwohnung eingezogen und sagt sie wäre schon immer 12 gewesen. Dem Zuschauer ist natürlich klar, warum das Mädel schon immer 12 Jahre alt ist. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, denn es gibt noch den 2ten Protagonisten, den "Vater", der sich darum kümmern muss, dass Abby etwas zu "Essen" bekommt. So kommt es zu einer Mordserie, an deren Ende der Anfang des Films steht. Die Dinge nehmen ihren unweigerlichen Lauf.
Atmosphärisch sehr dicht mit einigen Überraschungen. Eben nicht dar übliche Vampirhorror. Ich habe die schwedische Originalvorlage zwar noch nicht gesehen, aber glaubt man den Kritiken, so soll diese noch besser sein. Schaun mer mal.
In der Videothek seit 14.04.2012
Verkaufstart voraussichtlich erst August
Offizielle Website: http://www.letmein-movie.com/
Blog
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