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Winners are powered by...Stand: 02. Sep 2008
Dem Gegner auf dem Platz zeigen, dass man den Willen hat zu gewinnen, dass zeigt nun die Elf der B-Jugend der Spielvereinigung Berne ganz plakativ. Die Jungs rund um den Trainer Markus Rohmann zeigten bei der Trikotübergabe durch Ralf Dorendorf, dass sie eben nicht dem Bild der allgemein transportierten Meinung entsprechen, dass Jugendliche ziel- und planlos sind. Diese Jungs haben einen Plan, und den wollen wir unterstützen. Sie wollen auf dem Platz zeigen was sie können und dafür trainieren Sie hart mit den ihnen zur Verfügung stehenden Mitteln.
Nachdem der Jugendwart der Spielvereinigung, Axel Hein, an uns bezgl. einer Homepage für die Jugend herangetreten ist, wurde schnell klar: Hier meint es wirklich jemand ernst und zeigt wirkliches Engagement für Berner Jugendliche. Mit großem Interesse haben wir die Entwicklung beobachtet und konnten sehen, wie aus einem Restwert neue Substanz geschaffen wurde. Gerade in Berne, in einer Gemeinde, die finanziell so nah am Abgrund steht, dass Sie gezwungen ist einen "Haushalt der Leiden" abzugeben, werden Jugendliche als Erste betroffen sein. Umso wichtiger wird nun das Engagement des Einzelnen. Wir sehen unser Sponorship als Investition in die Zukunft der Jugendlichen und wollen diese mit einem positiven "Wir-Gefühl" motivieren. Die Wahl, die Jugend der Spielvereinigung zu unterstützen ist nicht zuletzt darin begründet, dass wir sehen konnten, dass Zuwendungen nicht als selbstvertändlich angenommen werden und das die Worte "Danke, das ist eine große Hilfe" von Herzen kommen. Natürlich ist es uns bewusst, dass auch in vielen anderen Vereinen großartige Jugendarbeit geleistet wird, aber wir wollen nicht nach dem Gieskannenprinzip vorgehen. Wir möchten, dass eine Botschaft über unser Sponsoring verbreitet wird: "Jugendliche sind Gewinner!" Und kein lästiges Anhängsel unserer Gesellschaft, welches man mit allen Mitteln von Strassen und öffentlichen Plätzen verscheuchen muss. "Jugendliche sind unsere Zukunft, unser Spiegel und unser Gewissen!" Was wir an negativen Eindrücken aufnehmen, ist von Erwachsenen geschaffen. Es liegt in unserer Verantwortung diesen negativen Eindrücken entgegenzuwirken. Das Ehrenamt, z.B. in einem Verein kann dies zum Teil schaffen, aber die Aufgabe ist zu groß um Sie mit wenigen Menschen zu bewältigen. Es ist an den Eltern, Nachbarn, Freunden und nicht zuletzt an den Lehrern, die Gespräche zu suchen und zuzuhören. Damit aus Perspektivlosigkeit, Mut wird und aus Mutigen, Gewinner. Berne ist nicht mehr der Ort, der er einmal war, als ich hier noch zur Realschule ging. Berne war der Mittelpunkt des Stedinger Landes mit einer Hauptstrasse, in der in jedem Haus ein Geschäft war. In den letzten 30 Jahren hat sich Zersiedelung, Verfall und Wohnraumspekulation breit gemacht und aus Berne einen sozialen Brennpunkt gemacht, der Jugendlichen deutlich weniger Raum lässt. Es ist müßig nun die Schuldigen an den Pranger zu stellen, dazu gehören ganze Generationen und eine Menge Beteiligter. Um die Entwicklung zu stoppen und den weiteren Verfall nicht galoppieren zu lassen, wonach es ja, glaubt man der örtlichen Presse, aussieht, ist jeder Einzelne gefragt. Fangen wir bei unserer Zukunft an, den Jugendlichen! Nehmen wir es selbst in die Hand und verlassen wir uns nicht darauf, dass die Komunale Politik es richtet. Diese Hoffnung ist seit den letzten Monaten im Rathaus aufgegeben.
Seien Sie ein Mutmacher und werden Sie auch Gewinner!
Herzlichst Ihr
Ralf Dorendorf
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